Wie ist mein E-Book "KI-Light" entstanden und was waren meine Beweggründe?

Veröffentlicht am 9. Dezember 2025 um 13:24

KI-Light: Mit Klarheit durch das Dickicht der Künstlichen Intelligenz

Der erste Kontakt – ein Gefühl zwischen Staunen und Unsicherheit

Es war auf der KI-X in Berlin im Dezember 2024. Ich erinnere mich noch genau an den Event mit spannenden Vorträgen, Bildschirme voller Visualisierungen, Stimmen, die über Zukunft, Daten und Algorithmen sprachen. Die Energie im Raum war greifbar.

Doch gleichzeitig spürte ich dieses Ziehen im Bauch. Es war eine Mischung aus Faszination und Verwirrung. Alle redeten von KI, als sei sie das neue Gold. Begriffe wie Prompt, Bias, ChatGPT, Copilot und Gemini flogen durch die Luft, und ich dachte: Was genau bedeutet das eigentlich für mich, für meinen Job, für die Arbeitswelt, die ich kenne?

Mir wurde klar: Ohne Wissen über KI würde ich im Arbeitsmarkt nicht bestehen.

Der Weg ins Dickicht

Also begann ich zu lesen, zu testen, auszuprobieren. Doch statt Klarheit fand ich zunächst ein Labyrinth.

KI-Verordnung, KI Use Cases, KI-Readiness, KI-Datenmanagement.
KI-Tools auf Instagram und Facebook, KI im Fernseher, KI in der Firma.
Es war, als ob plötzlich alles nur noch aus KI bestand – und ich verlor den Überblick.

Das Gefühl, in einem undurchdringlichen KI-Dickicht zu stehen, war real. Ich suchte nach einem klaren Pfad, doch jeder Schritt brachte neue Fachbegriffe, neue Abkürzungen, neue Tools.

Der Wendepunkt

Nach Wochen des Fragens und Ausprobierens kam die Erkenntnis: Ich musste nicht alles wissen. Ich musste lernen, zu unterscheiden. Was ist wirklich relevant für mich als SAP SuccessFactors Beraterin und KI-Managerin? Welche Tools machen Sinn, welche Trends sind nur Lärm?

Genau hier begann die Idee für mein eBook.

Die Geburt von „KI-Light“

„KI-Light: Klarheit durch das Dickicht der Künstlichen Intelligenz“ ist aus dieser Suche nach Orientierung entstanden. Es ist mein Versuch, anderen Führungskräften und HR-Profis das an die Hand zu geben, was ich mir am Anfang so sehr gewünscht hätte: einen klaren, verständlichen Leitfaden, der Mut macht, statt abzuschrecken.

Es geht nicht um Technik, um der Technik willen. Es geht um Haltung, Orientierung und die Fähigkeit, Chancen zu erkennen – auch wenn das Dickicht manchmal dicht und unübersichtlich wirkt.

Wie reagieren die Leser?

Die Reaktionen sind spannend.

Einige meiner Leser haben sich schon längst auf den Weg gemacht. Sie experimentieren mit ChatGPT, Copilot, Gemini oder testen KI-Tools in ihrer Firma. Für sie ist „KI-Light“ ein Impuls, ihre Erfahrungen zu sortieren und auf die nächste Ebene zu heben.

Andere wiederum stehen noch am Rand des Dickichts und überlegen, ob sie überhaupt den ersten Schritt hinein wagen sollen. Sie sind skeptisch, stellen kritische Fragen und haben manchmal das Gefühl, die Entwicklung rauscht zu schnell an ihnen vorbei.

Und doch spüre ich: Das Interesse wächst. Immer mehr Menschen merken, dass KI nicht nur ein Schlagwort ist, sondern die Arbeitswelt jetzt verändert.

Ein Impuls an dich

Vielleicht stehst du gerade an genau diesem Punkt – fasziniert und gleichzeitig verunsichert. Dann möchte ich dir Mut machen: Du musst nicht alles sofort verstehen. Aber du kannst den ersten Schritt gehen.

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Meine drei größten Aha-Momente

  1. KI ist kein Ersatz, sondern ein Verstärker.
    KI nimmt uns nicht das Denken ab, sondern erweitert unsere Möglichkeiten. Besonders in HR heißt das: bessere Analysen, klarere Entscheidungsgrundlagen, mehr Zeit für das Menschliche.

  2. Sprache ist der Schlüssel.
    Der Umgang mit KI beginnt beim Formulieren. Gute Prompts sind keine technische Spielerei, sondern eine Fähigkeit, die jedem helfen kann, klarer zu denken und zu kommunizieren.

  3. Klein anfangen ist besser als gar nicht starten.
    Das Dickicht wird lichter, wenn man den ersten Schritt wagt. Ein kleines Experiment mit einem Tool wie Copilot im Recruiting oder eine KI-gestützte Analyse von Mitarbeiterbefragungen kann schon Türen öffnen.

Praktische Takeaways

  • Fokus statt Überforderung: Wählen Sie gezielt 1–2 KI-Tools, die zu Ihrer aktuellen Herausforderung passen, und probieren Sie diese konsequent aus.

  • Mitarbeiter mitnehmen: Schaffen Sie Räume für Dialog und Austausch, um Skepsis abzubauen. KI funktioniert nicht ohne Akzeptanz.

  • Regulatorik im Blick behalten: Die KI-Verordnung gibt den Rahmen vor. Wer früh versteht, worum es dabei geht, kann sicherer handeln.

  • Weiterbildung als Investition: Fördern Sie die Kompetenzentwicklung Ihrer Teams im Umgang mit KI. Schon ein Grundverständnis schafft Selbstvertrauen.

  • Vorbild sein: Als Führungskraft zählt nicht, alles zu wissen, sondern offen zu lernen und mutig voranzugehen.